Putzfimmel Therapie - Wie kann man Putzfimmel und Putzwahn behandeln


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Wann ist ein Putzfimmel krankhaft

Gefährlich wird es dann, wenn aus dem Fimmel der Wahn wird. Putzsüchtige wienern ihre Türklinken nach jeder Berührung aus Angst vor Bakterien, stehen mehrmals täglich unter die Dusche und waschen sich bis zu 200 Mal am Tag die Hände, anschließend bohnern sie Duschkabine und Waschbecken bis zur Verzweiflung, weil es nie "richtig" sauber werden kann und geraten in Panik, wenn der Teppich um einen Zentimeter verrutscht ist.

Spätestens dann, haben wir es mit einer handfesten, schwer zu behandelnden Neurose zu tun. Vereinsamt wie der Putzsüchtige ist (früher übrigens ein Ausdruck für einen Menschen, der sich selber ständig "aufbrezelt"), fällt der Umwelt oft nichts auf. Hinter solchen zwanghaften Handlungen stecken immer tiefe Ängste und oftmals schwere traumatische Ereignisse wie Vergewaltigungen, Inzest oder andere Formen der Mißhandlung.

Der Putzsüchtige ist sich aber dieser erschütternden Ereignisse nicht mehr bewusst, sondern versucht, seine Umwelt mit seinem Putzwahn "rein zu waschen", denn er selbst, der diese Erfahrungen oftmals schon als Kind machen musste, nimmt die Schuld für das erfahrende Leid auf sich, auch darüber ist er sich meist nicht im Geringsten klar. Da aber immer wieder ein Staubkörnchen auftaucht, die ersehnte Perfektion niemals erreicht wird, muss er putzen und putzen und wird doch nie damit fertig.

 

Putzfimmel und Therapie

Helfen können hier keine Medikamente, sondern nur eine fundierte tiefenpsychologische Therapie, die dem Putzsüchtigen hilft, seine Kindheitserlebnisse aufzuarbeiten, indem er sich bewusst wird, was wirklich passiert ist und seine Angst und seine Hassgefühle in den Zusammenhang mit den eigentlichen auslösenden Geschehnissen stellt. Ein bisschen verhaltenspsychologische Herumdokterei wird auf Dauer nichts nützen. Mag sein, dass der Putzwahn mit einem Verhaltenstraining sogar verschwindet, doch die Seele wird sich einen anderen Weg suchen müssen, um die schweren Traumata zu verkraften und prompt eine neue Störung entwickeln.

Da die Probleme bei solchen Zwangsneurosen, wie der Putzwahn eine ist, sehr tief sitzen, ist meistens sogar eine stationäre Therapie in einer psychiatrischen Einrichtung der einzige Weg, um einem derartigen Teufelskreis, der mit einem, als harmlos belächelten, Putzfimmel begonnen haben kann, zu entrinnen.

Putzfimmel

Willkommen auf Putzfimmel.de Zu den größten Nervensägen unter den Zeitgenossen gehören Bekannte und Freunde mit einem Putzfimmel. Dabei ist...

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